Gute Nacht
Mittwoch – Tag sechs meines Trainings. Ich habe mich immer noch nicht an den Laufgedanken gewöhnt und quäle mich Morgen für Morgen aus dem Bett. Ich verfluche den Wecker, wenn er Punkt 5.30 Uhr anspringt. Die Stimmen der hochmotivierten Radiomoderatoren sind mir zu lustig. Ich bin für derartige Späße zu dieser unchristlichen Zeit nicht aufgelegt.
Vollkommen zerknirscht quäle ich mich in meine Funktionsunterwäsche und wappne mich damit gegen die unangenehme Kälte, die draußen herrscht. Alles arbeitet mechanisch, wie ferngesteuert. Mit müden Augen suche ich meine Laufschuhe, die ich gestern in irgendeine Ecke meiner Wohnung gefeuert habe. Nach einer gefühlten Ewigkeit kann ich sie immer noch nicht finden. Ist das ein Zeichen? Vielleicht will mir jemand zu verstehen geben, heute mal nicht das Haus zu verlassen, um mich einfach wieder unter die warme Decke zu kuscheln.
Der Gedanke ist mehr als verlockend. Noch immer in sportiver Unterwäsche schlüpfe ich ins Bett und überlege, ob ich diese Aktion mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Da mich kein negatives Gefühl ereilt, stelle ich den Wecker auf 7.40 Uhr. Wow, noch zwei Stunden Schlaf. Mit einem Lächeln rolle ich mich zusammen und danke still und heimlich meinen Schuhen. So kann ich mir immerhin einreden, die Treter hätten Schuld an meinem Motivationseinbruch.
Vollkommen zerknirscht quäle ich mich in meine Funktionsunterwäsche und wappne mich damit gegen die unangenehme Kälte, die draußen herrscht. Alles arbeitet mechanisch, wie ferngesteuert. Mit müden Augen suche ich meine Laufschuhe, die ich gestern in irgendeine Ecke meiner Wohnung gefeuert habe. Nach einer gefühlten Ewigkeit kann ich sie immer noch nicht finden. Ist das ein Zeichen? Vielleicht will mir jemand zu verstehen geben, heute mal nicht das Haus zu verlassen, um mich einfach wieder unter die warme Decke zu kuscheln.
Der Gedanke ist mehr als verlockend. Noch immer in sportiver Unterwäsche schlüpfe ich ins Bett und überlege, ob ich diese Aktion mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Da mich kein negatives Gefühl ereilt, stelle ich den Wecker auf 7.40 Uhr. Wow, noch zwei Stunden Schlaf. Mit einem Lächeln rolle ich mich zusammen und danke still und heimlich meinen Schuhen. So kann ich mir immerhin einreden, die Treter hätten Schuld an meinem Motivationseinbruch.
youmethree - 1. Sep, 10:30
