Sportikone
Es ist halb sechs und mein Wecker klingelt. Was vor einer Woche für mich noch unvorstellbar war, ist jetzt knallharte Realität. Nach langem Kampf gegen meinen inneren Schweinehund hab ich mich entschlossen, joggen zu gehen. Da ich weiß, dass ich mich nach getaner Arbeit nie dazu entschließen könnte, noch mal Sport zu treiben, bleibt für mich nur der frühe Morgen.
Im Sommer mag das ja noch ganz romantisch sein, zusammen mit den Vögeln aufzustehen.
Doch ich weiß, Fallen erst die Blätter von den Bäumen wird es hart für mich. Wenn der Aufwachprozess gleichsam durch die Sonne unterstützt wird, mag der Gang zum Bad nicht so schwer fallen. Ist jedoch auch jenseits der Gardine noch alles in nächtlichem Schwarz verhüllt, streikt jede Zelle gegen Aktivitäten außerhalb des Bettes. Wenn ich die ersten Wochen durchhalte, kann es allerdings durchaus passieren, dass sich eine gewisse Routine entwickelt. Für mich der einzige Weg, auch außerhalb des Sommers sportiv tätig zu werden. Doch bis sich das Gefühl einer Regelmäßigkeit eingestellt hat, dauert es sicherlich noch seine Zeit.
Wie ich diese ambitionierten Sportler auf der Straße beneide. Zu jeder Tages- und Nachtzeit kann man sie beim Joggen beobachten. Leichten Fußes traben sie an einem vorbei und verschwinden in den nächsten Park. Wenn ich mir vorstelle, welche Figur ich dabei mache, wird mir schlecht.
Die Hauptsache ist aber, dass ich mit dem richtigen Equipment erst mal von weniger straffen Oberschenkeln und einem rotem Scheißgesicht ablenken kann. Dazu habe ich mir also atmungsaktive Sportler-Kleidung und einen stylisch aussehenden Sport-Bh zugelegt. Wenn ich schon keine richtige Joggerin bin, so werde ich wenigstens standesgemäß gekleidet sein. Und das ist, meines Erachtens, auch schon mal viel wert.
Im Sommer mag das ja noch ganz romantisch sein, zusammen mit den Vögeln aufzustehen.
Doch ich weiß, Fallen erst die Blätter von den Bäumen wird es hart für mich. Wenn der Aufwachprozess gleichsam durch die Sonne unterstützt wird, mag der Gang zum Bad nicht so schwer fallen. Ist jedoch auch jenseits der Gardine noch alles in nächtlichem Schwarz verhüllt, streikt jede Zelle gegen Aktivitäten außerhalb des Bettes. Wenn ich die ersten Wochen durchhalte, kann es allerdings durchaus passieren, dass sich eine gewisse Routine entwickelt. Für mich der einzige Weg, auch außerhalb des Sommers sportiv tätig zu werden. Doch bis sich das Gefühl einer Regelmäßigkeit eingestellt hat, dauert es sicherlich noch seine Zeit.
Wie ich diese ambitionierten Sportler auf der Straße beneide. Zu jeder Tages- und Nachtzeit kann man sie beim Joggen beobachten. Leichten Fußes traben sie an einem vorbei und verschwinden in den nächsten Park. Wenn ich mir vorstelle, welche Figur ich dabei mache, wird mir schlecht.
Die Hauptsache ist aber, dass ich mit dem richtigen Equipment erst mal von weniger straffen Oberschenkeln und einem rotem Scheißgesicht ablenken kann. Dazu habe ich mir also atmungsaktive Sportler-Kleidung und einen stylisch aussehenden Sport-Bh zugelegt. Wenn ich schon keine richtige Joggerin bin, so werde ich wenigstens standesgemäß gekleidet sein. Und das ist, meines Erachtens, auch schon mal viel wert.
youmethree - 27. Aug, 14:02
